Tuesday, September 22, 2009

Das Wunder von Bern: einen Tagen bevor

Richard könnte es nicht glauben: er war frei. Nach einer 11jähriger Kriegsgefangenschaft könnte er schließlich nach Hause gehen. Es war ein fremdes Gefühl für ihn, über heimkehren zu denken. Er fühlte sich befreit und fröhlich, aber er fühlte sich auch nervös. Er war in dem Arbeitslager für so lange, dass er vergessen hatte, wie es war, nicht in dem Arbeitslager zu sein. Er hatte so viele Fragen. Wie würde seine Familie reagieren, wenn sie ihn sahen? Würden sie ihn erkennen? Würde er sie erkennen? Er könnte sich nicht erinnern, wie alt seine zwei Kinder waren. Würden sie ihn rücksichtsvoll behandeln, oder würden sie nicht zu ihm hören? Er fühlte sich fast, wie er mit seinen Familien nicht gehörte. Er dachte nach allen diesen Fragen, als er mit dem Zug nach Deutschland fuhr. Er saß mit vielen anderen Männer, die wie er nach Hause gehen wurden. Niemand sprach. Vielleicht wurden sie alle über die selbe Fragen denken.

2 comments:

  1. Das war interessant, dass du die andere Männer im Zug besproch. Haben sie miteinander gesprochen? Würde das helfen? Und in der Nachkriegszeit, haben die Veteran einander geholfen, ein normales Leben zu führen?

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  2. Ja ich habe auch keine Ahnung, welche Gedanken man haben würde in so einer Situation. Nach all dem was er überstanden hat, wäre eine Integration vielleicht nahezu unmöglich...

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